{"version":"1.0","provider_name":"Das Natlab","provider_url":"https:\/\/dasnatlab.de","author_name":"Melanie Forker","author_url":"https:\/\/dasnatlab.de\/index.php\/author\/dilrnbe5he\/","title":"Fledermausbestimmung in Mittelsachsen &middot; Das Natlab","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"qdXt0OFpEG\"><a href=\"https:\/\/dasnatlab.de\/index.php\/2023\/07\/18\/fledermausbestimmung\/\">Fledermausbestimmung in Mittelsachsen<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/dasnatlab.de\/index.php\/2023\/07\/18\/fledermausbestimmung\/embed\/#?secret=qdXt0OFpEG\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Fledermausbestimmung in Mittelsachsen&#8221; &#8212; Das Natlab\" data-secret=\"qdXt0OFpEG\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(c,d){\"use strict\";var e=!1,o=!1;if(d.querySelector)if(c.addEventListener)e=!0;if(c.wp=c.wp||{},c.wp.receiveEmbedMessage);else if(c.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if(!t);else if(!(t.secret||t.message||t.value));else if(\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret));else{for(var r,s,a,i=d.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),n=d.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),l=0;l<n.length;l++)n[l].style.display=\"none\";for(l=0;l<i.length;l++)if(r=i[l],e.source!==r.contentWindow);else{if(r.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message){if(1e3<(s=parseInt(t.value,10)))s=1e3;else if(~~s<200)s=200;r.height=s}if(\"link\"===t.message)if(s=d.createElement(\"a\"),a=d.createElement(\"a\"),s.href=r.getAttribute(\"src\"),a.href=t.value,!o.test(a.protocol));else if(a.host===s.host)if(d.activeElement===r)c.top.location.href=t.value}}},e)c.addEventListener(\"message\",c.wp.receiveEmbedMessage,!1),d.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",t,!1),c.addEventListener(\"load\",t,!1);function t(){if(o);else{o=!0;for(var e,t,r,s=-1!==navigator.appVersion.indexOf(\"MSIE 10\"),a=!!navigator.userAgent.match(\/Trident.*rv:11\\.\/),i=d.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),n=0;n<i.length;n++){if(!(r=(t=i[n]).getAttribute(\"data-secret\")))r=Math.random().toString(36).substr(2,10),t.src+=\"#?secret=\"+r,t.setAttribute(\"data-secret\",r);if(s||a)(e=t.cloneNode(!0)).removeAttribute(\"security\"),t.parentNode.replaceChild(e,t);t.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:r},\"*\")}}}}(window,document);\n<\/script>\n","thumbnail_url":"http:\/\/dasnatlab.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/20230714_215002-Joachim-am-Netz-scaled.jpg","thumbnail_width":1920,"thumbnail_height":2560,"description":"Ein spannendes und interessantes Seminar liegt hinter mir. Zusammen mit rund 20 TeilnehmerInnen \u00fcberwiegend aus Sachsen lernten wir vom 14.-16.07.2023 per &#8220;Druckbetankung&#8221; soviel \u00fcber Flederm\u00e4use an einem Wochenende, wie nur geht. Angeboten wurde das Seminar vom Nabu, und auf den Seiten https:\/\/fledermausschutz-sachsen.de stehen auch weiter Termine rund um den Fledermausschutz online. Bianka Porschien und Ulrich Z\u00f6phel \u00fcbernahmen die inhaltliche Gestaltung. F\u00fcr den praktischen Teil ist Joachim mit einer umfangreichen Ausr\u00fcstung angereist, um die Netzf\u00e4nge zu erm\u00f6glichen. Die Unterkunft war in der Gr\u00fcnen Schule Grenzenlos in Zethau. F\u00e4nge im Striegistal Gleich am ersten Abend ging es raus zum Thelersberger Stolln. Es wurden 3 Netze und 2 sogenannte Harfen aufgebaut. An diesen Fangeinrichtungen sind nur senkrechte F\u00e4den gespannt, an denen die Flederm\u00e4use sich nicht verfangen, sondern nach unten in eine Tasche gleiten, aus der sie dann gesammelt werden k\u00f6nnen. Ein Fangnetz muss st\u00e4ndig betreut werden, da die Tiere nach dem H\u00e4ngenbleiben zappeln und sich weiter verfangen &#8211; sie m\u00fcssen dort schnell befreit werden. Eine Harfe kann auch eine zeitlang unbeobachtet stehen bleiben, da sich die Tiere dort nicht verletzen k\u00f6nnen. Erfolgreich gefangen hat jedoch vor allem das Netz an einem Gew\u00e4sser am Waldrand &#8211; wir konnten an dem Abend ein Artenspektrum von 11 heimischen Fledermausarten begutachten. Die Tiere wurden vermessen (die Unterarml\u00e4nge und das Gewicht), notiert und beringt, und anschlie\u00dfend wieder frei gelassen. Mit dabei waren: alle drei Arten der Bartflederm\u00e4use, die Nymphenfledermaus, der Gro\u00dfe Abendsegler, Wasserfledermaus, Braunes Langohr, Mopsfledermaus, Zweifarbfledermaus und Nordfledermaus sowie die Zwergfledermaus. Am n\u00e4chsten Abend zeigte sich zus\u00e4tzlich die Gro\u00dfe Bartfledermaus (Myosotis brantii). Theorie und Praxis Samstags tags\u00fcber gab es einen Einf\u00fchrungsvortrag mit anschlie\u00dfender Bestimmungssession. Hier zeigte sich, dass es diese relativ \u00fcberschaubare Artengruppe dennoch in sich hat. Vergleichbar vielleicht, wenn man bei Pflanzenbestimmungen gleich mit den Seggen anf\u00e4ngt. Ist der Ohrrand breit oder schmal? Wo versteckt sich der Tragus, und was ist mit Pilz-f\u00f6rmig gemeint? Haben wir ein Jungtier oder Alttier vor uns, und was bedeutet das f\u00fcr die Merkmalsauspr\u00e4gungen? Mit dem bereitgestellten, \u00fcbersichtlichen Schl\u00fcssel und der hilfreichen Reihenfolge der \u00dcbungen war die Einarbeitung dennoch mit einigen Erfolgserlebnissen gekr\u00f6nt. Am Nachmittag machten wir einen kurzen Ausflug zur Kirche, um auf dem Dachboden die Feldermausk\u00e4sten zu kontrollieren. Fledermauskot gab es reichlich, in einem Kasten sass ein Gro\u00dfes Mausohr. Bei den gegenw\u00e4rtig sehr sommerlichen Temperaturen kann gut sein, dass es manchen Flederm\u00e4usen dort oben unterm Dach zu hei\u00df geworden ist. Die Fang-Session mit acht gro\u00dfen Netzen amRead More"}